Sonntag, 27. April 2008

Schamanischer Federhalter

Folgenden Beitrag hat uns die MondSchwester eingesandt:

Man benötigt etwa 750 g Ton (roter), ein Nudelholz, Glasuren (auf Rot sehen Mohnrot und Nachtblau richtig gut aus) oder Acrylfarbe (ich selbst habe dafür Violett und darauf „Space Gel“ verwendet), ein Messer, eine Schale mit Wasser, ein Schwamm und einen Malspachtel.

Aus dem Ton formt man als erstes eine Platte, die etwas größer ist als die Zylinder, die da drauf sollen. Leicht antrocknen lassen.

Eine Platte mit dem Nudelholz ausrollen. Längliche Rechtecke mit einem Messer ausschneiden und zu Zylindern formen. Zylinder auf die Platte stellen und unten mit Hilfe des Malspachtels befestigen. Den oberen Teil des Zylinders nach außen biegen. Mit dem Wasser und dem Schwamm glätten (darauf achten, so wenig wie möglich Wasser zu nehmen – bei zuviel Wasser könnte der Ton beimTrocknen oder Brennen reißen).

Ton muss vor dem Brennen mindestens eine Woche trocknen und er muss dabei mit Folie abgedeckt werden.

Wer keine Möglichkeit hat den Ton zum Brennen (in Töpfereien, Baumärkten oder Kulturzentren nachfragen) zu geben, kann auch lufttrocknenden Ton nehmen. Man sollte auch beachten, das der Ton etwa 15 bis 20% schrumpft.

Federhalter ohne Federn

Federhalter mit Federn

Vielen Dank an die MondSchwester, und sorry, dass es etwas gedauert hat ;)

Mittwoch, 23. April 2008

Feuertopf

Das is nix mexikanisches - wobei mir grad einfällt, dass sone leere Dose sich vielleicht ja auch eignen würde... ?

Das FetzenWeib hats erfunden und bei sich gebloggt. Mehr sag ich hier dazu nicht mehr, außer: vielen lieben dank fürs Verlinken-dürfen :)

Des Namens wegen verfrachte ich es doch gleich mal in die "magische Küche" ;)

Montag, 7. Januar 2008

Mini Altar

Habe ich vor einigen Tagen auch in meinem Blog gepostet, allerdings ohne eine schöne Anleitung, die werde ich hier näher ausbreiten :)

Hier schonmal ein Bild, welches als Anregung dienen kann:


Was man dazu braucht:
- einen kleinen Rahmen mit Platz hinter dem Glas oder ein schönes Kästchen.
- ein Blatt Aquarellpapier und entsprechende Farben
-wahlweise schöne Schnipselreste von Bändern, Zeitungsausschnitte, Knöpfe, Stoffreste etc.
- Einen kleinen Ast /Wurzelstück
-etwas Draht, kleine Blumenknöpfe

Also, zuerst habe ich mit Aquarellfarben den Hintergrund gemalt und trockengeföhnt, weil ich ungeduldig bin :)

Dann habe ich den schönen Spruch mit einem entsprechenden Font aufgedruckt. Das kann man, wenn man kalligraphiebewandert ist auch per Hand machen. Wenn man eine Art Colage als Hintergrund bevorzugt, dann kann man Zeitungsausschnitte, Bänder, Knöpfe etc anbringen, da entstehen sehr schöne Sachen. Ich habe dann den Kleinen Ast in den Rahmen gelegt, man kann aber auch kleine Steine und solche Dinge hineintun. Mit dem Draht und den Blumenknöpfen habe ich noch einige kleine Blümchen in den Hintergrund gezaubert und das wars.

Zumachen, aufhängen, fertig :)

Sonntag, 30. Dezember 2007

Paperpiecing

Hier die gewünschte Anleitung zum Paperpiecing - damit geht patchworken wirklich ziemlich leicht und einfach und wird trotzdem gut :)

Das Muster wird spiegelverkehrt und in Originalgröße auf ein Papier übertragen. Die Rückseite der letzten Telefonrechnung tuts voll und ganz (sowieso beim Maschine-Nähen, aber auch beim Hand-Nähen geht das noch ganz gut).

Die benötigten Stoffteile mit rundum 1-1,5 cm Nahtzugabe zuschneiden.

Für die erste Naht (und alle weiteren) werden die Stoffe mit der schönen Seite nach innen aufeinandergelegt - und zwar auf die Rückseite der Mustervorlage (also auf die Telefonrechnung). Wenn du die Muster-Seite mit den Stoffen dahinter gegens Licht hälst, kannst du gut erkennen, ob die Teile richtig liegen und ggf. nachjustieren.
Vorsichtig und ohne zu verrutschen das Päckchen auf eine gerade Oberfläche legen und an den Seiten feststecken, etwa so:

Feststecken
Hier ist die schöne Seite des fertigen Patches zu sehen.

Genäht wird dann aber auf der Seite, wo die Vorlage ist (logischerweise) - und zwar ein klein wenig über die Länge hinaus:

nähen

Etwaige Überstände werden abgeschnitten und - zumindest ich mach das, solang mir nicht klar ist, ob das ein Quilt wird oder ne Decke - versäubert:

Naht fertig

Aufklappen, Bügeln. Nächste Naht...

Meist gehören dann ja zwei (oder mehrere) Musterteile zusammen, die erst das (größere) Ganze ergeben. Hierzu piekse ich Stecknadeln durch die Ecken/Enden und hefte eine Nadel in die Mitte:

Mittelnaht stecken

Entlang der Linie nähen - dabei immer einen Blick auf die andere Seite werfen - da muss es ja auch passen!
Entlang der fertigen Naht das überstehende Papier knicken und abreißen. Überstände vom Stoff abschneiden, versäubern:

Mittelnaht fertig
Hinten im Bild die frische Naht, obendrauf die fertige Naht :)

Aufklappen und freuen:

Muster fertig
(und danach gleich bügeln!)

Bei diesem Muster hab ich jeweils von der Mitte nach außen gearbeitet. Überhaupt isses gut, sich vorher zu überlegen, in welcher Reihenfolge die Nähte am sinnvollsten gesetzt werden.

Hier gehören vier Quadrate zu einem großen Ganzen (längere Nähte empfehlen sich dann auf jeden Fall mit der Maschine zu nähen), das dann so aussieht:

komplett

Wenn alles fertig ist (also hier wäre z.b. noch ein Rand dranzunähen), kann/darf das Papier entfernt werden.

Da das bei mir noch nicht der Fall ist, sieht die Rückseite also noch so aus:

Rückseite

Das Muster für dieses Beispiel hab ich von quilterscache.com

Freitag, 9. November 2007

Papierperlen

Klassischerweise macht mensch Papierperlen so:

Eine Seite aus einem alten Katalog o.ä. heraustrennen und in lange Dreiecke schneiden, etwa nach diesem Muster:

Papierperlen-Muster

Den oberen Teil der Dreiecke einkleistern, normaler Kleber tuts auch. Am unteren Ende sollte dabei ca. ein Fingerbreit frei bleiben.

Nun von diesem Ende zur Spitze hin den Streifen auf einem Schaschlikspieß, Stricknadel o.ä. aufrollen. Die entstandene Perle vorsichtig abziehen und zum Trocknen auf die Seite legen.
Kinderleicht :)

Vielleicht gehts dir ja wie mir, dass du alte Fotos, Bilder, Zeichnungen hast mit magischem Hintergrund, die dir mal wichtig waren. Die du eigentlich nicht mehr wirklich brauchst, aber auch nicht wegwerfen willst? Dann können sie auf diese Art "magisch recycled" werden.

Du kannst dir aber auch speziell etwas malen, schreiben, zeichnen - verkünsteln eben. Bestimmte Farben, Eigenschaften, etc., die du mehr in deinem Leben haben möchtest. Das Bild verarbeitest du dann weiter zu Perlen. Und aus diesen kannst du dir eine Kette, Armband, Ohrringe, Broschen, Haarspangen, Schlüsselanhänger - was auch immer - gestalten. Und so deine Magie immer bei dir haben ;-)

Freitag, 22. Juni 2007

Kräutertrockentrick

Eigentlich ja ein Trick zur Aufhängung. Und der is mir aus der reinen Not heraus eingefallen - Gardinenrädchen fand ich in der Gruschelschublade im Wohnzimmerschrank. Aber halt keine Reißnägel. Also die Schnur am Gardinenrädchen festgemacht, und in der Küche aufgehängt:

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Ne Gardinenleiste lässt sich ja auch gut im Keller, Vorratsraum, oder sonst gut passender Stelle an die Decke bohren - und so können die Kräuterbündelchen gut abhängen :)

Sonntag, 22. April 2007

Wollreste - Schnippselwolle

Als Wollresten kann prima Schnippselwolle hergestellt werden. Die Reste sollten wenigstens 5, aber nicht länger als 30 cm sein.

Jeden Faden aufdröseln, in seine Bestandteile zerlegen. Alles auf einen Haufen legen, etwa in der gleichen Richtungen.

Wollhaufen wie beim Spinnen gut verzupfen. Dann ganz normal verspinnen. Das sollte auch mit der Handspindel funktionieren, sofern die einzelnen Fäden (überwiegend) nicht allzu kurz sind.

Da das Garn dabei - zumindest bei mir - sehr unterschiedlich und unruhig wird, verzwirble ich es hinterher mit einer normalen dünnen Wolle.

Eine andere Möglichkeit, bzw. für ganz kleine Wollschnippsel zur Verwertung ist folgende:

Wollreste richtig kleinschnippeln, etwa zur Hälfte mit Spinnwolle auffüllen. Gut verzupfen und/oder kardieren. Dann verspinnen. Da die einzelnen "Fasern" hier eher kurz sind, wird das auf der Handspindel eher schwierig werden. Auch das Spinnen am Spinnrad erfordert Geduld, aber es funktioniert.

Verzwirnen mit einem "normalen" Faden is unbedingt erforderlich, weil der einzelne Strang nicht besonders reißfest ist.

Achja und WARNUNG: Das Ganze produziert eine Riesensauerei. Also am besten auf Fliesenboden o.ä. arbeiten. Teppich nur, wenn du einen wirklich guten Staubsauger hast! :)

Viel Spaß bei der Resteverwertung!

Sonntag, 15. April 2007

Specksteinmehl

Zwei Tipps zur Resteverwertung von Specksteinmehl:

1. Das Mehl mit Wasser zu einem dicken Brei vermischen und als Polierpaste für fertige Specksteinarbeiten verwenden.
Reste von der Paste einfach trocken werden lassen, kann immer wieder neu verwandt werden.

2. Mit normaler Wandfarbe vermischen und als Strukturputz verwenden. Z.B. für ein Reliefmandala
Reste können in einer gut verschlossenen Dose o.ä. noch für einige Zeit aufbewahrt und weiterverwandt werden.

Reliefmandala

Ein Mandala in 3D-Optik:

Reliefmandala

Du brauchst:

Vorlage in mehrfacher Ausführung
Pappe
Kleber (Pritt oder Tapetenkleister)
Schere
Wandfarbe
feinen Sand oder Speckstein-Abrieb

Kuck dir deine Vorlage an und überlege dir, in wieviele und welche Ebenen du sie aufteilen willst. Im Beispiel bildet die unterste Ebene natürlich den Hintergrund. Also "alles".
Die zweite Ebene ist die Sonne mit dem Reif und den einzelnen Punkten.
Als dritte Ebene eine Scheibe, die den Hintergrund für das Gesicht bildet.
Die vierte Ebene sind Augen, Nase, Mund.
Als fünftes kommen die Pupillen auf die Augen.
Somit brauchst du hier die Vorlage in fünffacher Ausfertigung.

Klebe sie auf Pappe auf und schneide sie den einzelnen Ebenen entsprechend aus. Für die kleinen Punkte und die Pupillen hab ich mir mit einem Trick geholfen: ich hab die Pappe gelocht und die ausgestanzten Löcher verwandt.

Klebe alles sauber aufeinander und lass alles gut trocknen. Evtl., um zu starkes Verziehen zu vermeiden, über Nacht beschweren. Wenn du bei der untersten Schicht auch die Rückseite beklebst, kannst du zu starkem Verziehen auch entgegenwirken.

Nun wird alles verputzt. Dazu die Grundfarbe deiner Wahl mit feinem Sand oder Speckstein-Abrieb (gute Resteverwertung!) vermischen. So, dass das Ergebnis noch gut streichfähig ist, aber dennoch Struktur gibt.

Jetzt alles fein einpinseln. Kleinere Unebenheiten, Ritzen vom Verkleben etc. können dabei gut verspachtelt werden.
Trocknen lassen.

Jetzt kannst du das Relief noch bunt anmalen, wenn du magst. Oder es in "natura" lassen.

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Buchtipps



Diese sowie alle weiteren Buchlinks verweisen auf Amazon.de

Aktuelle Beiträge

hm..
..irgendwie fällt mir nicht ein, was an dem Ding...
distelfliege - 29. Apr, 23:50
Schamanischer Federhalter
Folgenden Beitrag hat uns die MondSchwester eingesandt: Man...
zauberweib - 27. Apr, 12:47
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Du brauchst: * Metallring * Paketschnur, Wolle,...
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Ein quadratisches (oder rundes) Papier diagnal falten....
zauberweib - 24. Apr, 19:27
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Von Nimue kam der Link zum Hexenhut - selbstgestrickt....
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