Ton-Göttin
Aus lufthärtendem Kunstton lassen sich relativ einfach kleine Göttinnen-Figuren formen.
Neben dem Ton braucht man nur etwas Wasser sowie einen Zahnstocher oder eine Nadel zum Verzieren.
Als erstes formt man eine Kugel, die ein wenig größer ist als der Rumpf werden soll.
Der nächste Schritt erfordert etwas Geduld und Fingerfertigkeit, jetzt wird die Kugel nämlich an einer Seite leicht angespitzt. Dazu modelliert man die Masse mit Hilfe von ein wenig Wasser, bis eine Form ähnlich des Rumpfes der Venus von Willendorf entsteht.
Als nächstes werden zwei kleinere Kugeln geformt, wie bei den Nanas auf einer Seite angerauht und als Brüste auf den Rumpf gesetzt, wobei die Übergänge mit etwas Wasser gut angeglichen werden müssen, sonst fallen sie später leicht wieder ab.
Dann wird aus einem weiteren Stück Ton eine Wurst gerollt, die an beiden Enden spitz zuläuft. Das werden die Arme. Bei meiner Göttin sind sie gleichzeitig die Mondsichel, weshalb ich die Rolle, als sie die richtige Größe hatte, vorsichtig platt gedrückt habe.
Sie kann natürlich auch richtige Arme bekommen oder gar keine oder die Mondsicheln in ihrem Händen halten... Möglichkeiten gibt es viele.
Die Arme werden nun mit Hilfe eines kleinen Zwischenstückes (wiederum angerauht) oben auf den Rumpf gesetzt. Das Zwischenstück ist, wenn alles richtig angeglichen wird, nachher nicht mehr zu sehen und dient nur dazu, dass beim Angleichen des Übergangs zwischen Armen und Rumpf nicht zu viel Masse vom Mittelteil der Arme abgenommen wird.
Nun formen wir eine letzte Kugel, das wird der Kopf. Der wird wiederum mit einem Zwischenstück auf das Mittelstück der Arme gesetzt.
Wir bohren also eine kleine Vertiefung in die Unterseite des Kopfes (der Durchmesser darf nicht zu klein sein) und formen das erwähnte Zwischenstück. Das muss sowohl in die Vertiefung passen als auch fest an den Rumpf angeglichen werden können.
Sitzt der "Hals" fest auf dem Rumpf, wird der Kopf darauf gesetzt und die Übergänge wieder mit Wasser verstrichen, bis alles glatt ist.
Für diese schwer zugänglichen Stellen habe ich zum Verstreichen ein Wattestäbchen genommen. Alles andere in der passenden Größe sollte es auch tun (z.B. Nagelhautschieber).
Zum Schluss kann man die Göttin mit Hilfe eines Zahnstochers oder dem stumpfen Ende einer Nähnadel verzieren. Spiralen, Planeten, Mondphasen, persönliche Symbole....
Ist alles fertig, braucht man nur noch einen Platz, an dem die Figur trocknen kann, was wegen der Arme, sofern sie nicht am Körper anliegen, am besten aufrecht geschieht. Das ist wegen der Spitze unten etwas tricky, aber je nach Größe der Figur bieten sich da verschiedene Möglichkeiten. In meinem Fall erwies sich das Loch einer CD, die auf zwei gleich hohen Gegenständen lag mit einem Abstand dazwischen, als optimal.
Zum Schluss kann das Ganze zum Beispiel so aussehen:

Wenn sie getrocknet ist, kann die Göttin natürlich auch noch bemalt werden.
Neben dem Ton braucht man nur etwas Wasser sowie einen Zahnstocher oder eine Nadel zum Verzieren.
Als erstes formt man eine Kugel, die ein wenig größer ist als der Rumpf werden soll.
Der nächste Schritt erfordert etwas Geduld und Fingerfertigkeit, jetzt wird die Kugel nämlich an einer Seite leicht angespitzt. Dazu modelliert man die Masse mit Hilfe von ein wenig Wasser, bis eine Form ähnlich des Rumpfes der Venus von Willendorf entsteht.
Als nächstes werden zwei kleinere Kugeln geformt, wie bei den Nanas auf einer Seite angerauht und als Brüste auf den Rumpf gesetzt, wobei die Übergänge mit etwas Wasser gut angeglichen werden müssen, sonst fallen sie später leicht wieder ab.
Dann wird aus einem weiteren Stück Ton eine Wurst gerollt, die an beiden Enden spitz zuläuft. Das werden die Arme. Bei meiner Göttin sind sie gleichzeitig die Mondsichel, weshalb ich die Rolle, als sie die richtige Größe hatte, vorsichtig platt gedrückt habe.
Sie kann natürlich auch richtige Arme bekommen oder gar keine oder die Mondsicheln in ihrem Händen halten... Möglichkeiten gibt es viele.
Die Arme werden nun mit Hilfe eines kleinen Zwischenstückes (wiederum angerauht) oben auf den Rumpf gesetzt. Das Zwischenstück ist, wenn alles richtig angeglichen wird, nachher nicht mehr zu sehen und dient nur dazu, dass beim Angleichen des Übergangs zwischen Armen und Rumpf nicht zu viel Masse vom Mittelteil der Arme abgenommen wird.
Nun formen wir eine letzte Kugel, das wird der Kopf. Der wird wiederum mit einem Zwischenstück auf das Mittelstück der Arme gesetzt.
Wir bohren also eine kleine Vertiefung in die Unterseite des Kopfes (der Durchmesser darf nicht zu klein sein) und formen das erwähnte Zwischenstück. Das muss sowohl in die Vertiefung passen als auch fest an den Rumpf angeglichen werden können.
Sitzt der "Hals" fest auf dem Rumpf, wird der Kopf darauf gesetzt und die Übergänge wieder mit Wasser verstrichen, bis alles glatt ist.
Für diese schwer zugänglichen Stellen habe ich zum Verstreichen ein Wattestäbchen genommen. Alles andere in der passenden Größe sollte es auch tun (z.B. Nagelhautschieber).
Zum Schluss kann man die Göttin mit Hilfe eines Zahnstochers oder dem stumpfen Ende einer Nähnadel verzieren. Spiralen, Planeten, Mondphasen, persönliche Symbole....
Ist alles fertig, braucht man nur noch einen Platz, an dem die Figur trocknen kann, was wegen der Arme, sofern sie nicht am Körper anliegen, am besten aufrecht geschieht. Das ist wegen der Spitze unten etwas tricky, aber je nach Größe der Figur bieten sich da verschiedene Möglichkeiten. In meinem Fall erwies sich das Loch einer CD, die auf zwei gleich hohen Gegenständen lag mit einem Abstand dazwischen, als optimal.
Zum Schluss kann das Ganze zum Beispiel so aussehen:

Wenn sie getrocknet ist, kann die Göttin natürlich auch noch bemalt werden.
WildWeib - 25. Mrz, 21:03

