Kuschelgöttin
Entstanden ist die Idee dazu bei der Arbeit mit meinem inneren Kind. Dieses wünschte sich einen Teddy, welchen ich selber nähen sollte. Die Idee fand ich nicht schlecht, fand aber den Teddy als solchen irgendwie nicht ganz so richtig. Zumal es mehr um die Aufmerksamkeit und Freude für das innere Kind ging als um die Form.
So kam ich auf die Idee, eine Göttin zu nähen, welche mit Kräutern und kleinen Steinen sowie anderweitigem Symbolzeug versehen ist.
Und hier ist die Anleitung für euch zum Nachnähen.
Ihr braucht:

* Stoff der euch zusagt (ich habe hier einen Leopardenfell Plüsch-Stoff gewählt, weil ich den echt knorke finde)
* Eine Schablone. Diese ist wirklich einfach zu machen, kann aber gerne auch von mir via E-Mail (panum ätt web punkt de) zugesandt werden
* Edding o.ä. zum Übertragen der Schablone auf den Stoff
* Schere, Nadel, Faden, Watte zum Füllen
Und so geht es:
Übertragt das Muster 2x auf die Rückseite des Stoffes. Um zu vermeiden, dass es schief aussieht, dreht die Schablone, wenn sie nicht 100% symmetrisch ist, für die 2. Seite einmal um (meine ist es nicht, was den optischen Effekt einer Bewegung in der Figur hat).

Nun die beiden Teile ausschneiden, sollte dann in etwa so aussehen:

Legt jetzt die beiden Teile so übereinander, dass das, was später außen sein soll, innen liegt; es wird auf links genäht. Dies sieht im Endergebnis sauberer und schöner aus.
Ein einfacher Heftstich reicht vollkommen aus, wenn dieser sauber ausgeführt wird:

Näht einmal rum, lasst dann aber ungefähr 5 cm offen, damit sie umgestülpt und befüllt werden kann:

Nun kommt der erste knifflige Teil. Ihr müsst den Stoff nun einmal umstülpen.
Ich mache es meist so, dass ich erst den Kopf und die Arme in die Taille stopfe (wie sich das anhört) und dann unten mit der Öffnung beginne, das ganze richtig zu drehen. Mit einem langen Stäbchen oder Kochlöffelstiel kann man sich die Arbeit des Stülpens erleichtern, aber bitte nicht zu fest drücken, sonst reißt ihr euch die Naht auf.
Nach dem Stülpen sollte es in etwa so aussehen:

Nun muss sie noch ordentlich befüllt werden. Ich mache dies immer so, dass ich erst kleine Stücke Watte in die Arme stecke und bis hinten durchschiebe, damit es gleichmäßig und ohne unschöne Klumpen und Knubbel ist.
Danach den Kopf befüllen und die Watte immer schön mit einem Stäbchen oder ähnlichem nachschieben, damit sich Lücken füllen und das Endergebnis gleichmäßig weich und kuschelig ist.
Wenn sie dann nach euren Vorstellungen befüllt ist, muss unten die Öffnung noch vernäht werden. (Diesen Schritt habe ich vergessen zu fotografieren)
Ihr macht das am besten so, dass ihr nur Stück für Stück näht, und vorher die Stoffkanten leicht nach innen einschlagt und dann von Außen näht, dann aber nicht mit dem Heftstich, sondern so, dass die Nadel immer an der gleichen Seite rein sticht und über die Kante gelegt wird.
Und nun den Faden vernähen und loskuscheln.
So kann es aussehen:

Und hier noch ein paar Varianten aus Filz, diese werden alles von Außen genäht, was sie in der Herstellung einfacher macht:

Vielen Dank an Mondfeuer für den Beitrag - und fürs Basteln!
So kam ich auf die Idee, eine Göttin zu nähen, welche mit Kräutern und kleinen Steinen sowie anderweitigem Symbolzeug versehen ist.
Und hier ist die Anleitung für euch zum Nachnähen.
Ihr braucht:

* Stoff der euch zusagt (ich habe hier einen Leopardenfell Plüsch-Stoff gewählt, weil ich den echt knorke finde)
* Eine Schablone. Diese ist wirklich einfach zu machen, kann aber gerne auch von mir via E-Mail (panum ätt web punkt de) zugesandt werden
* Edding o.ä. zum Übertragen der Schablone auf den Stoff
* Schere, Nadel, Faden, Watte zum Füllen
Und so geht es:
Übertragt das Muster 2x auf die Rückseite des Stoffes. Um zu vermeiden, dass es schief aussieht, dreht die Schablone, wenn sie nicht 100% symmetrisch ist, für die 2. Seite einmal um (meine ist es nicht, was den optischen Effekt einer Bewegung in der Figur hat).

Nun die beiden Teile ausschneiden, sollte dann in etwa so aussehen:

Legt jetzt die beiden Teile so übereinander, dass das, was später außen sein soll, innen liegt; es wird auf links genäht. Dies sieht im Endergebnis sauberer und schöner aus.
Ein einfacher Heftstich reicht vollkommen aus, wenn dieser sauber ausgeführt wird:

Näht einmal rum, lasst dann aber ungefähr 5 cm offen, damit sie umgestülpt und befüllt werden kann:

Nun kommt der erste knifflige Teil. Ihr müsst den Stoff nun einmal umstülpen.
Ich mache es meist so, dass ich erst den Kopf und die Arme in die Taille stopfe (wie sich das anhört) und dann unten mit der Öffnung beginne, das ganze richtig zu drehen. Mit einem langen Stäbchen oder Kochlöffelstiel kann man sich die Arbeit des Stülpens erleichtern, aber bitte nicht zu fest drücken, sonst reißt ihr euch die Naht auf.
Nach dem Stülpen sollte es in etwa so aussehen:

Nun muss sie noch ordentlich befüllt werden. Ich mache dies immer so, dass ich erst kleine Stücke Watte in die Arme stecke und bis hinten durchschiebe, damit es gleichmäßig und ohne unschöne Klumpen und Knubbel ist.
Danach den Kopf befüllen und die Watte immer schön mit einem Stäbchen oder ähnlichem nachschieben, damit sich Lücken füllen und das Endergebnis gleichmäßig weich und kuschelig ist.
Wenn sie dann nach euren Vorstellungen befüllt ist, muss unten die Öffnung noch vernäht werden. (Diesen Schritt habe ich vergessen zu fotografieren)
Ihr macht das am besten so, dass ihr nur Stück für Stück näht, und vorher die Stoffkanten leicht nach innen einschlagt und dann von Außen näht, dann aber nicht mit dem Heftstich, sondern so, dass die Nadel immer an der gleichen Seite rein sticht und über die Kante gelegt wird.
Und nun den Faden vernähen und loskuscheln.
So kann es aussehen:

Und hier noch ein paar Varianten aus Filz, diese werden alles von Außen genäht, was sie in der Herstellung einfacher macht:

Vielen Dank an Mondfeuer für den Beitrag - und fürs Basteln!
zauberweib - 16. Aug, 21:09

