Kerzen ziehen
Zutaten:
* ein alter Topf
* eine hohe runde Blechdose(z.B. für Kaffee)
* ein alter Holzlöffel
* 1,5 kg Paraffin in Pastillenform
* ca. 50 g Bienenwachs
* Docht (Meterware)
* Kerzenfarbe oder Wachsstifte bzw. -blöcke aus gefärbtem Bienenwachs in der benötigten Tönung
* Alufolie
* Butterbrotpapier
* fein gemahlene Kräuter, Gewürze etc., passend zur magischen Absicht
Paraffin darf grundsätzlich nur in einem Wasserbad erhitzt werden! Wasser im Topf erhitzen, die mit Paraffin gefüllte Blechdose hineinstellen und warten, bis es vollständig geschmolzen ist. Paraffin bei Bedarf behutsam nachfüllen, bis die Dose fast mit flüssigem Wachs gefüllt ist. Ein Zusatz von ca. 5% Bienenwachs (auf die Gesamtmenge) verbessert die Brenneigenschaften der Kerze. Ist das Wachs vollständig geschmolzen, die Kerzenfarbe zugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Mischung sollte möglichst dunkel sein (es sei denn, man möchte eine Pastellfarbe erzielen), da die Kerzen im erkalteten Zustand heller ausfallen. Jetzt kann man, wenn man möchte, Zusatzstoffe wie Kräuter oder Gewürze zugeben, die die magische Wirkung der Kerzen verstärken. Um ein gefahrloses Abbrennen zu gewährleisten, sollten die Substanzen möglichst fein gemahlen sein.
Man sollte die Arbeitsplatte mit Alufolie abdecken. Den Docht zurechtschneiden; Kerzen werden paarweise gezogen, jedes Dochtstück sollte etwas mehr als die doppelte Länge einer Kerze haben. Es empfiehlt sich, wegen des Aufwandes, etwa fünf Kerzenpaare herzustellen.
Man faßt das erste Dochststück in der Mitte und hängt die beiden Enden in das Wachs. Herausziehen und über eine Schnur oder eine Leiste hängen, so daß die gewachsten Dochte nirgendwo anstoßen. Während das erste Paar auskühlt, die übrigen Dochte ebenfalls in das Wachs tauchen. Es ist sehr wichtig, die Kerzen zwischen den einzelnen Tauchbädern abkühlen zu lassen und sie rasch aus dem Wachs herauszuziehen, damit das bereits am Docht befindliche Wachs nicht wieder abschmilzt. Falls dem Wachs Substanzen zugesetzt wurden, ab und zu mit dem Holzlöffel umrühren.
Haben die Kerzen die gewünschte Dicke erlangt, rollt man sie in dem Butterbrotpapier ein paarmal hin und her, um eine möglichst gerade Form zu erhalten. Zum Abschluß nochmals in das Wachs tauchen und dann auskühlen lassen.
Den Wachsrest in der Dose auskühlen lassen. Für einen neuen Satz Kerzen wird die fehlende Menge Paraffin, Farbe und Kräuter etc. aufgefüllt. Sie fällt relativ gering aus! Für jede neue Farbe sollte man eine eigene Dose verwenden.
Selbstgezogene Kerzen sind unregelmäßer als gekaufte, dafür kann man die Inhaltsstoffe selbst bestimmen und hat einen riesigen Spielraum, was die Farben angeht.
Die Kerzen können für jeden Zweck sehr individuell hergestellt werden. Wer sich über die Zutaten für den magischen Zweck nicht einig ist, kann Analogietabellen konsultieren. Letztlich gilt aber, dass man sich bezüglich Farben und Zutaten auch auf sein eigenes Gefühl verlassen sollte.
Silver, 03/2005
* ein alter Topf
* eine hohe runde Blechdose(z.B. für Kaffee)
* ein alter Holzlöffel
* 1,5 kg Paraffin in Pastillenform
* ca. 50 g Bienenwachs
* Docht (Meterware)
* Kerzenfarbe oder Wachsstifte bzw. -blöcke aus gefärbtem Bienenwachs in der benötigten Tönung
* Alufolie
* Butterbrotpapier
* fein gemahlene Kräuter, Gewürze etc., passend zur magischen Absicht
Paraffin darf grundsätzlich nur in einem Wasserbad erhitzt werden! Wasser im Topf erhitzen, die mit Paraffin gefüllte Blechdose hineinstellen und warten, bis es vollständig geschmolzen ist. Paraffin bei Bedarf behutsam nachfüllen, bis die Dose fast mit flüssigem Wachs gefüllt ist. Ein Zusatz von ca. 5% Bienenwachs (auf die Gesamtmenge) verbessert die Brenneigenschaften der Kerze. Ist das Wachs vollständig geschmolzen, die Kerzenfarbe zugeben und ebenfalls schmelzen lassen. Die Mischung sollte möglichst dunkel sein (es sei denn, man möchte eine Pastellfarbe erzielen), da die Kerzen im erkalteten Zustand heller ausfallen. Jetzt kann man, wenn man möchte, Zusatzstoffe wie Kräuter oder Gewürze zugeben, die die magische Wirkung der Kerzen verstärken. Um ein gefahrloses Abbrennen zu gewährleisten, sollten die Substanzen möglichst fein gemahlen sein.
Man sollte die Arbeitsplatte mit Alufolie abdecken. Den Docht zurechtschneiden; Kerzen werden paarweise gezogen, jedes Dochtstück sollte etwas mehr als die doppelte Länge einer Kerze haben. Es empfiehlt sich, wegen des Aufwandes, etwa fünf Kerzenpaare herzustellen.
Man faßt das erste Dochststück in der Mitte und hängt die beiden Enden in das Wachs. Herausziehen und über eine Schnur oder eine Leiste hängen, so daß die gewachsten Dochte nirgendwo anstoßen. Während das erste Paar auskühlt, die übrigen Dochte ebenfalls in das Wachs tauchen. Es ist sehr wichtig, die Kerzen zwischen den einzelnen Tauchbädern abkühlen zu lassen und sie rasch aus dem Wachs herauszuziehen, damit das bereits am Docht befindliche Wachs nicht wieder abschmilzt. Falls dem Wachs Substanzen zugesetzt wurden, ab und zu mit dem Holzlöffel umrühren.
Haben die Kerzen die gewünschte Dicke erlangt, rollt man sie in dem Butterbrotpapier ein paarmal hin und her, um eine möglichst gerade Form zu erhalten. Zum Abschluß nochmals in das Wachs tauchen und dann auskühlen lassen.
Den Wachsrest in der Dose auskühlen lassen. Für einen neuen Satz Kerzen wird die fehlende Menge Paraffin, Farbe und Kräuter etc. aufgefüllt. Sie fällt relativ gering aus! Für jede neue Farbe sollte man eine eigene Dose verwenden.
Selbstgezogene Kerzen sind unregelmäßer als gekaufte, dafür kann man die Inhaltsstoffe selbst bestimmen und hat einen riesigen Spielraum, was die Farben angeht.
Die Kerzen können für jeden Zweck sehr individuell hergestellt werden. Wer sich über die Zutaten für den magischen Zweck nicht einig ist, kann Analogietabellen konsultieren. Letztlich gilt aber, dass man sich bezüglich Farben und Zutaten auch auf sein eigenes Gefühl verlassen sollte.
Silver, 03/2005
zauberweib - 4. Dez, 20:22

