magische(s) Gestalten

Montag, 4. Juni 2012

Salbei-Windspiel

Aus einem toten Salbei-Stock lässt sich ein wunderschönes Windspiel gestalten.

Salbei-Stock

Mit einer Gartenschere die Holzteile herausschneiden, ggf. etwas kürzen und mit einem Messer o.ä. von Schmutz oder grober/loser Rinde befreien.

Anschließend werden alle Einzelteile glattgeschmirgelt. Ich habe mit 80er Schmirgelpapier angefangen und mich bis 160er hochgearbeitet.

Unterschied zwischen bearbeitetem und unbehandeltem Salbeiholz

Hier ist gut der Unterschied zu sehen - es sind echte Schönheiten, die sich unter der unscheinbaren Rinde verbergen. Alleine dafür lohnt sich die Mühe!

Anschließend werden die einzelnen Stöckchen durchbohrt, zwei davon mehrmals - sie dienen als Aufhängung für die kleineren. Die Löcher nochmals abschmirgeln und alles einölen.

Zum Schluss die Teile mit einem starken (aber nicht zu schwerem) Faden verbinden und verknoten. Fertig ist das Windspiel / Mobile:

das fertige Salbei-Windspiel / Mobile

Nachtrag - weil ich es zufällig grad sehe bei Anaj: Sie umfilzt kleine Stöckchen, das sieht auch sehr gut aus. Eine genauer Anleitung mit Bildchen hat sie auf ihrem Blog gepostet.

Freitag, 25. Juni 2010

Pappmache mal ganz anders

Ne schöne Idee für Bioplastik hab ich bei Lilli Green gefunden:

"Plastik"Schüssel aus Altkleider

Nebenbei wird damit auch ein bisschen Werbung für nicht-Erdöl-Plastik betrieben :)

Das is nen Link wert!

Montag, 7. Januar 2008

Mini Altar

Habe ich vor einigen Tagen auch in meinem Blog gepostet, allerdings ohne eine schöne Anleitung, die werde ich hier näher ausbreiten :)

Was man dazu braucht:
- einen kleinen Rahmen mit Platz hinter dem Glas oder ein schönes Kästchen.
- ein Blatt Aquarellpapier und entsprechende Farben
-wahlweise schöne Schnipselreste von Bändern, Zeitungsausschnitte, Knöpfe, Stoffreste etc.
- Einen kleinen Ast /Wurzelstück
-etwas Draht, kleine Blumenknöpfe

Also, zuerst habe ich mit Aquarellfarben den Hintergrund gemalt und trockengeföhnt, weil ich ungeduldig bin :)

Dann habe ich den schönen Spruch mit einem entsprechenden Font aufgedruckt. Das kann man, wenn man kalligraphiebewandert ist auch per Hand machen. Wenn man eine Art Colage als Hintergrund bevorzugt, dann kann man Zeitungsausschnitte, Bänder, Knöpfe etc anbringen, da entstehen sehr schöne Sachen. Ich habe dann den Kleinen Ast in den Rahmen gelegt, man kann aber auch kleine Steine und solche Dinge hineintun. Mit dem Draht und den Blumenknöpfen habe ich noch einige kleine Blümchen in den Hintergrund gezaubert und das wars.

Zumachen, aufhängen, fertig :)

Sonntag, 15. April 2007

Reliefmandala

Ein Mandala in 3D-Optik

Du brauchst:

Vorlage in mehrfacher Ausführung
Pappe
Kleber (Pritt oder Tapetenkleister)
Schere
Wandfarbe
feinen Sand oder Speckstein-Abrieb

Kuck dir deine Vorlage an und überlege dir, in wieviele und welche Ebenen du sie aufteilen willst. Im Beispiel bildet die unterste Ebene natürlich den Hintergrund. Also "alles".
Die zweite Ebene ist die Sonne mit dem Reif und den einzelnen Punkten.
Als dritte Ebene eine Scheibe, die den Hintergrund für das Gesicht bildet.
Die vierte Ebene sind Augen, Nase, Mund.
Als fünftes kommen die Pupillen auf die Augen.
Somit brauchst du hier die Vorlage in fünffacher Ausfertigung.

Klebe sie auf Pappe auf und schneide sie den einzelnen Ebenen entsprechend aus. Für die kleinen Punkte und die Pupillen hab ich mir mit einem Trick geholfen: ich hab die Pappe gelocht und die ausgestanzten Löcher verwandt.

Klebe alles sauber aufeinander und lass alles gut trocknen. Evtl., um zu starkes Verziehen zu vermeiden, über Nacht beschweren. Wenn du bei der untersten Schicht auch die Rückseite beklebst, kannst du zu starkem Verziehen auch entgegenwirken.

Nun wird alles verputzt. Dazu die Grundfarbe deiner Wahl mit feinem Sand oder Speckstein-Abrieb (gute Resteverwertung!) vermischen. So, dass das Ergebnis noch gut streichfähig ist, aber dennoch Struktur gibt.

Jetzt alles fein einpinseln. Kleinere Unebenheiten, Ritzen vom Verkleben etc. können dabei gut verspachtelt werden.
Trocknen lassen.

Jetzt kannst du das Relief noch bunt anmalen, wenn du magst. Oder es in "natura" lassen.

Sonntag, 25. März 2007

Ton-Göttin

Aus lufthärtendem Kunstton lassen sich relativ einfach kleine Göttinnen-Figuren formen.
Neben dem Ton braucht man nur etwas Wasser sowie einen Zahnstocher oder eine Nadel zum Verzieren.

Als erstes formt man eine Kugel, die ein wenig größer ist als der Rumpf werden soll.
Der nächste Schritt erfordert etwas Geduld und Fingerfertigkeit, jetzt wird die Kugel nämlich an einer Seite leicht angespitzt. Dazu modelliert man die Masse mit Hilfe von ein wenig Wasser, bis eine Form ähnlich des Rumpfes der Venus von Willendorf entsteht.

Als nächstes werden zwei kleinere Kugeln geformt, wie bei den Nanas auf einer Seite angerauht und als Brüste auf den Rumpf gesetzt, wobei die Übergänge mit etwas Wasser gut angeglichen werden müssen, sonst fallen sie später leicht wieder ab.

Dann wird aus einem weiteren Stück Ton eine Wurst gerollt, die an beiden Enden spitz zuläuft. Das werden die Arme. Bei meiner Göttin sind sie gleichzeitig die Mondsichel, weshalb ich die Rolle, als sie die richtige Größe hatte, vorsichtig platt gedrückt habe.
Sie kann natürlich auch richtige Arme bekommen oder gar keine oder die Mondsicheln in ihrem Händen halten... Möglichkeiten gibt es viele.

Die Arme werden nun mit Hilfe eines kleinen Zwischenstückes (wiederum angerauht) oben auf den Rumpf gesetzt. Das Zwischenstück ist, wenn alles richtig angeglichen wird, nachher nicht mehr zu sehen und dient nur dazu, dass beim Angleichen des Übergangs zwischen Armen und Rumpf nicht zu viel Masse vom Mittelteil der Arme abgenommen wird.

Nun formen wir eine letzte Kugel, das wird der Kopf. Der wird wiederum mit einem Zwischenstück auf das Mittelstück der Arme gesetzt.

Wir bohren also eine kleine Vertiefung in die Unterseite des Kopfes (der Durchmesser darf nicht zu klein sein) und formen das erwähnte Zwischenstück. Das muss sowohl in die Vertiefung passen als auch fest an den Rumpf angeglichen werden können.
Sitzt der "Hals" fest auf dem Rumpf, wird der Kopf darauf gesetzt und die Übergänge wieder mit Wasser verstrichen, bis alles glatt ist.
Für diese schwer zugänglichen Stellen habe ich zum Verstreichen ein Wattestäbchen genommen. Alles andere in der passenden Größe sollte es auch tun (z.B. Nagelhautschieber).

Zum Schluss kann man die Göttin mit Hilfe eines Zahnstochers oder dem stumpfen Ende einer Nähnadel verzieren. Spiralen, Planeten, Mondphasen, persönliche Symbole....

Ist alles fertig, braucht man nur noch einen Platz, an dem die Figur trocknen kann, was wegen der Arme, sofern sie nicht am Körper anliegen, am besten aufrecht geschieht. Das ist wegen der Spitze unten etwas tricky, aber je nach Größe der Figur bieten sich da verschiedene Möglichkeiten. In meinem Fall erwies sich das Loch einer CD, die auf zwei gleich hohen Gegenständen lag mit einem Abstand dazwischen, als optimal.

Zum Schluss kann das Ganze zum Beispiel so aussehen:

goddess06

Wenn sie getrocknet ist, kann die Göttin natürlich auch noch bemalt werden.

Sonntag, 10. Dezember 2006

Haselnussrassel

Du brauchst:

* Haselnüsse
* Messer oder kleine Säge
* kleinen Ast, Stöckchen
* Baumwollfaden, Schnur, Bast o.ä.
* Schmirgelpapier
* Bohrer
* evtl. Heißklebepistole

Mit dem Messer werden die Haselnüsse unterhalb der Kappe aufgeschnitten. Die Nuss dabei drehen, dann geht das relativ einfach. Ich hab dafür ein einfaches Küchenmesser genommen.

Haselnussrassel

Die Nuss rauspulen, benötigt wird ja nur die Schale. Schnittkante mit Schmirgelpapier versäubern. In das spitze Ende der Haselnuss vorsichtig mit einem kleinen Bohrer ein Loch reinbohren.

Haselnussrassel

Das Stöckchen nach Wunsch vorbereiten: schälen, schmirgeln, ritzen, schnitzen, sägen - alles ist erlaubt. Am oberen Ende versetzt Löcher durchbohren, ebenfalls mit kleinem Bohrer bzw. eben so groß, dass das Band durchpasst.

Die Haselnüsse auf Band auffädeln, dabei immer einen dicken Knoten machen, dass die Nuss nicht verrutscht. Evtl. mit Heißkleber fixieren. Band durch das Stöckchen fädeln, andere Seite benussen.
Für jedes Loch wiederholen. Ggf. die Bänder am Stock ebenfalls fixieren. Durch Knoten oder "festnageln" mittels Zahnstocher o.ä.

Haselnussrassel

Andere - einfachere - Möglichkeit: ein größeres Loch im Ast bohren, Haselnüsse auf mehrere Einzelfäden ziehen (wie vor ca. 3-5 jeweils). Alle Fäden zusammen durch das Loch ziehen, ggf. Längen variieren, am anderen Ende mit einem großen Knoten verknoten. Rasselt genauso schön.

Was mir besonders gut an Haselnussrasseln gefällt: sie nicht nicht so furchtbar laut wie normale Rasseln und erfüllen dennoch ihren Zweck. - Abgesehen davon, dass sie einfach nur schön sind.

Vielen Dank an Neunholz, dass wir die Idee hierfür klauen durften. Die machen neben Haselnussrasseln noch andere wundervolle Sachen und ziehen damit von Ort zu Ort.

Samstag, 9. Dezember 2006

Amulett brennen

Mit Holzscheibchen und einem Brennstab lassen sich ganz einfach Amulette erstellen.

Holzscheibe abschmirgeln, glattschleifen, soweit erwünscht. Mit einem Bohrer ein Loch reinbohren, damit es an einer Schnur, Band o.ä. umgehängt werden kann.

Das Muster kann mit Bleistift vorgezeichnet und ggf. korrigiert werden, bevors ans Brennen geht.

Das fertige Amulett kann abschließend noch eingeölt werden. Wenn du dafür Kräuteröl nimmst, kannst du den Zweck des Amuletts durch Verwendung der passenden Kräuter noch verstärken bzw. abrunden. z.B. Beifuß oder Basilikum für Schutzamulette, Salbei für Klarheit, Lavendel für Weitsicht usw.

Amulette sind nicht nur zum Um-den-Hals-hängen verwendbar, sondern auch als "Raumdeko", um das Klima zu bessern, auch im Auto machen sie sich gut, bei Bedarf.

Montag, 4. Dezember 2006

Runenset aus Knetmasse (Rezept)

Runenset aus Knetmasse

Sehr einfach lassen sich Runen aus selbstgemachter Knetmasse herstellen. Du brauchst dazu:

* 400 g Mehl
* 200 g Salz
* 3 Eßl. Öl
* 50 g Alaun
* 1/2 l kochendes Wasser

Das Alaun bekommst du in der Apotheke für ca. 1,- bis 1,50 Euro die meisten Apotheken fragen sogar schon, obs denn zum Knetgummi-machen sein soll.

Einfach alles zusammenmischen und gut verkneten. Ist empfehlenswert, zunächst mit dem Rührgerät zu arbeiten, weil kochendes Wasser verwendet wird! Ist die Masse zu weich, Mehl zugeben, ist sie zu fest, Wasser nachgießen. Falls Farbe gewünscht wird, kein Problem, einfach Lebensmittelfarben verwenden.

Die Masse ist lufttrockend, das heißt, es muss nicht extra ein Ofen bemüht werden. In einem gut schließenden Gefäß lässt sie sich auch über längere Zeit aufbewahren.

Für die Runen 24 Kügelchen drehen - etwa in Murmelgröße oder eben wie gewünscht. Diese dann einfach plattdrücken und die Runen einritzen. Geht mit einem Schaschlikspieß, Stricknadel o.ä. sehr gut. Dann einfach trocknen lassen.

Runenset

Nach dem vollständigen Trocknen (was schon zwei Tage dauern kann) können die Stücke mit Schmirgelpapier nachbearbeitet werden. Außerdem können die Runen noch be- bzw. ausgemalt werden.
Variante: Mehl teilweise durch Erde/Sand ersetzen (vorher durchsieben!). Die entstehenden Teile sehen dann "steinig" aus und werden dadurch auch energetisch "erdiger". Diese Steine können dann sogar vorsichtig mit dem Brennstab/Lötkolben nachbearbeitet werden.

Zauberweib, 02/2005

Runen aus Holz

Die meisten Holzarten eignen sich für die Herstellung von Runenscheiben. Es gibt jedoch ein paar Einschränkungen: die Naturschutzbestimmungen, die Verfügbarkeit sowie die Härte; allzu hartes Holz sollte nicht für das erste Runenset verwendet werden, wenn man keine Erfahrung auf dem Gebiet der Holzbearbeitung bzw. nicht das richtige Werkzeug hat. Zu beachten ist, daß jedes Holz bestimmte (magische) Eigenschaften hat, über die man sich im Klaren sein sollte, bevor man sich für eine Art entscheidet.

Zunächst sucht man sich einen Ast, der vom Durchmesser her Scheiben in der gewünschten Grösse ergibt, möglich ist alles von einem bis zu mehreren Zentimetern. Ob man einen abgefallenen Ast wählt oder zur Säge greift, ist eine Frage der persönlichen Einstellung. Wer sein Auge auf einen bestimmten Ast geworfen hat, der sich noch am Baum befindet, sollte gegebenenfalls eine Erlaubnis einholen und sich vorher überlegen, ob er den Ast wirklich haben möchte und ob das Holz bzw. die Form ihm gefällt (nicht wie die Axt im Walde ...). Die durch das Absägen entstandene Wunde sollte mit Baumwachs verschlossen werden, vor allem Birken können durch eine Sägeverletzung ausbluten!

Der Ast muß vor der weiteren Bearbeitung getrocknet werden, was bis zu zwei Jahren dauern kann (je nach Holzart und Dicke). Um Risse im Holz zu vermeiden, die den Ast für die weitere Bearbeitung unbrauchbar machen können, sollte die Trocknung schonend erfolgen, d.h. nicht auf der Heizung, im Ofen etc.) Sobald das Holz trocken ist, muß es auf Schädlingsbefall, z.B. Holzwürmer überprüft werden. Dann wird es - falls gewünscht - entrindet und in Scheiben gesägt, die Dicke der Scheiben und damit der fertigen Runen ist vom Durchmesser und der Härte abhängig, ebenso von der persönlichen Vorliebe.

Die fertigen Scheiben werden mit Schmirgelpapier (unterschiedlicher Körnung , das feinste zuletzt) abgeschliffen. Dies bringt auch die Maserung hervor. Nach dem Abschleifen, wenn das Holz ganz glatt ist, können die Scheiben geölt werden. Das nährt das Holz, verhindert Trockenheitsrisse und bietet Schutz vor Verschmutzungen. Entscheidet man sich für eine Lackierung (einige lehnen dies ab, da es das Holz künstlich versiegelt), verzichtet man auf das Öl und lackiert nach dem Ritzen und Färben (ist die Farbe wischfest und nicht fettlöslich, kann man auch nach der Fertigstellung ölen). Das Öl braucht ein paar Tage, bis es eingezogen ist.

Dann zeichnet man die Runen mit einem dünnen Bleistift vor und schnitzt sie in das Holz. Das ist am einfachsten mit einem Schnitzmesser zu bewerkstelligen, indem man zu beiden Seiten des Bleistiftstrichs je einen Schnitt ansetzt, der unter dem Strich v-förmig zusammentrifft, so daß man den entstandenen Überschuß einfach entfernen kann. Dies minimiert das Risiko durch abgerutschte Messer verunstalteter Scheiben und Finger. Wenn alle Runen geschnitzt sind, färbt man sie beliebig ein.

Die aus einem Ast gesägten Runenscheiben weisen auch die Form des Astes im Querschnitt auf, d. h. leichte Unregelmässigkeiten geben den Runen Charakter. Hölzerne Runenscheiben können so vielfältig sein wie ihre Pendants aus Stein, jede Holzart mit ihrer charakteristischen Farbe und Maserung hat seine besondere Wirkung. Der Vorteil der Holzrunen ist, daß sie sich gut für Orakelwürfe eignen und - wegen ihres geringen Gewichts - auch als Reiseset.

Es gibt auch fertige Rundhölzer zu kaufen, die man sich nur noch zurechtsägen muss bzw. fertig gesägte Scheiben. Die wirken natürlich gleichmässiger, aber auch weniger charakteristisch und individuell. Ob man auf vorgefertigtes Material zurückgreifen will, muss jeder selbst entscheiden, hängt auch von der gewählten Holzart ab. Geeignet für Menschen ohne Ausrüstung, ohne handwerkliches Geschick oder für die ganz Eiligen ...

Silver, 03/2005

Nanas

Nanas heißen die prallen Weiberfiguren der Künstlerin Niki de Saint-Phalle, die u.a. durch ihren Tarotgarten in Italien weltbekannt ist.
Genau solche Nanas werden hier gebastelt. Nur ein bisschen kleiner.

Die Zutaten:

* Lufttrocknende Modelliermasse
* Alufolie
* Plastiktischdecke o.ä. als Unterlage
* Tasse mit Wasser
* Gabel, Nadel o.ä.
* Farben zum Bemalen

Als erstes aus Alufolie einen festen, birnenförmigen Alukern formen. Das spart Masse und Trockenzeit. Im Beispiel ist der Kern ca. fünf bis sieben Zentimeter hoch. Dieser Kern wird mit einer dünnen Platte aus Modelliermasse umkleidet. Falten und Stöße glattstreichen. Mit etwas Wasser geht das sehr gut.

Nanas

Zwei größere und zwei kleinere Kugeln formen: das werden Po und Busen. Vor dem Ansetzen beide Flächen mit Gabel oder Nadel etwas aufrauen, dann kleben sie besser aneinander. Kanten gut verstreichen.

Nanas

Einen Kopf aus einer fünften Kugel bekommt sie ebenfalls. Hier im Bild ist die aufgeraute Fläche am Torso erkennbar.

Nanas

Für Arme und Beine werden insgesamt vier schupfnudelförmige Wülste benötigt. Wieder die Flächen vorher aufrauen, mit Wasser die Kanten glattstreichen. Welche Haltung die Nana einnehmen soll, muss spätestens jetzt entschieden werden. Soll sie sitzen, tanzen? Purzelbaum schlagen, knien - Nanas können grundsätzlich alles:

Nanas

Nanas

Nanas

Zum Schluß nochmal kontrollieren, ob alles glattgestrichen ist, alle Kanten gut "verklebt" sind. Das Trocknen wird ein bis zwei Tage dauern. Da dabei viel Flüssigkeit verloren geht, immer wieder mal prüfen, ob keine Risse entstehen. Falls doch, mit einer dünnen Wurst aus Modelliermasse den Riss vorsichtig auffüllen, wieder mit Wasser anfeuchten und gut verstreichen.

Wenn alles trocken ist, können die Nanas nach Belieben bunt angemalt werden.

Phoenixe & die Vollmondweiber, 08/2005

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